„Der nörgelt nur! Diese Vorwürfe, diese Anspruchshaltung: Nie bist du zu Hause! Können wir ja gleich getrennte Wege gehen! Für alles andere hast du Zeit, nur für mich nicht.“
Margot, 58 Jahre, beschreibt eine Erfahrung, die viele Frauen machen, die sich ehrenamtlich engagieren: die Eifersucht des Partners.
Die Eifersucht des Partners: Ein verbreitetes Phänomen
Zunächst richtet sich diese Eifersucht ganz offensichtlich auf die Zeit. Engagierte Frauen sind häufig außer Haus. Doch die Eifersucht speist sich oft aus einer tieferen Quelle.
Mehr als nur Zeit: Die tieferen Ursachen
Im Ehrenamt erleben viele Frauen Wertschätzung, Dankbarkeit und Sinn. Sie erfahren, dass ihr Tun gebraucht wird. Genau diese Erfahrungen fehlen vielen Männern in ihrem beruflichen Alltag. Wenn diese beiden Welten aufeinandertreffen, entsteht Spannung.
Wege zur Verbindung und Lebendigkeit
Hilfreich kann es sein, trotz aller Vorwürfe innezuhalten und sich zu fragen: Was möchten wir als Paar gemeinsam erleben? Ebenso wichtig ist es, sich für die Welt des Partners zu interessieren. So kann das ehrenamtliche Engagement nicht zur Konkurrenz werden, sondern eingebettet sein in eine lebendige Beziehung.

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